This is how I roll …

 1. Juni 2012

Was die meisten Leute beim Training, sei es nun eine Sportart an sich oder Kraft-, Konditions- oder Athletiktraining, vergessen, ist die Tatsache, dass nicht nur die Muskeln, Sehnen und Bänder trainiert werden müssen, sondern auch die Faszien, die Bindegewebshülle um die Muskeln, Organe, etc. Wenn diese “Hülle” nicht elastisch ist, kann die Kraft über die Gelenke nicht richtig übertragen werden. Es kann zu Dysbalancen und Fehlbelastungen kommen, die weitreichende Folgen haben können.

Abgesehen von dem präventiven Ansatz steckt in der “Mobilisierung” der Faszien auch eine potenzielle Leistungssteigerung. Sind die Faszien geschmeidig, muss der Körper nicht so viel Kraft aufwenden, um Bewegungen auszuführen. Sprich, er arbeitet ökonomischer. Man würde ja auch nicht mit angezogener Handbremse eine Autorennen fahren…

Was kann ich denn als Sportler machen, um meine Faszien zu lockern? Na im optimalen Fall habe ich einen Physiotherapeuten oder Masseur, der mich vor und nach jedem Training behandelt. Für alle die nicht Mark Zuckerburg heißen, könnte auch eine Selbstmassage via Foam Roll, Lacrosse- oder Golfball helfen, die Faszien und die Muskulatur (!) geschmeidig zu halten, eventuelle Triggerpunkte zu lösen und somit nicht nur Verletzungen vorzubeugen, sondern auch die Handbremse für das Training oder den Wettkampf zu lösen!

Anbei gibt es schon mal einen schönen Artikel der Eisenklinik über das Thema “Faszien im Sport”. Demnächst folgt noch ein Beitrag darüber, wie ich denn jetzt am besten mit den oben genannten Geräten umgehe.

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